Schweden vom 24. - 28. Mai 2017

1. Tag

Wir reisten über Fehrmarn mit der Fähre nach Rodby ein. Noch die kurze Durchfahrt durch Dänemark, dann erreichten wir die Öresundbrücke, die uns nach Malmö brachte. Es war so schön, wieder nach Schweden einzureisen. Unser letzter Urlaub in Schweden in 2015 hat uns so sehr gefallen, so dass wir es kaum aushalten konnten, wieder hierher zu kommen. Es waren aber nur 4 Tage, die wir hatten. Wir fuhren in Höhe Malmö gleich rechts ab Richtung Meer. Wir fanden durch Zufall einen kleinen Platz für uns alleine. Direkt an einem kleinen privaten Hafen in dem Ort Skanör med Falsterbo. Von dort aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Öresundbrücke, die recht weit hinten am Horizont lag.

2. Tag

Nach einer sehr ruhigen 1. Nacht und einem Frühstück am Wasser gings weiter. Ohne Ziel, einfach ein wenig nördlich. Immer der Küste entlang. Dort, wo es schön war, parkten wir kurz.

Unterwegs schauten wir uns die "alten Steine" Ales Stenar in Kaseberga an. 

Zur Mittagszeit fanden wir dann einen Platz in Sandhamaren. Der Sandstrand dort ist einfach traumhaft, sehr breit, kilometerlang und unsagbar feinkörnig. Nach wenigen Minuten waren die Spuren im Sand wieder verweht und alles war glatt umd samtig.  Die Hunde konnten im Meer baden. Von unserem Parkplatz gingen wir durch eine Dünenlandschaft und kamen ans Meer. Wir standen den Tag über dort und entschieden, hier zu bleiben. 
Das Wetter war so schön, dass wir bis spät in die Nacht draußen sitzen konnten und unser Frühstück selbstverständlich auch im Freien stattfand.

3. Tag

Morgens ging es weiter. Wir fuhren ein kleines Stückchen nordwärts. Wir stoppten am Stenshuvud Nationalpark. Eigentlich wollten wir nur den kurzen Weg gehen, bis ans Meer und wieder zurück. Wir bogen jedoch falsch ab und wanderten somit quer durch den gesamten Nationalpark :)) Unsere Tour betrug dann knapp 5 km durch den Wald und über Steine und Felsen.
Weiter ging es bis auf die Höhe Kristianstad und wir fuhren dann quer auf die Westseite durch Hässleholm und den Ort Finja. Wir machten Pause in Angelhölm, ein Eis musste her.

Es ging ans Meer. Wir machten mal wieder eine Pause am Strand, so dass die Hunde sich richtig im Wasser austoben konnten.
In dieser Gegend war es gar nicht so einfach, einen ruhigen, einsamen Stellplatz zu finden. Alles ist sehr bebaut. An schönen Plätzen war das Stehen verboten. Wir fuhren bis nach Mölle. Schöne Gegend, aber alles zu voll.....
Durch Zufall sahen wir ein Schild für einen Stellplatz, ca. 10 km vom Meer entfernt an einem kleinen Fischteich gelegen. Der gefiel uns, also blieben wir. Wir grillten wieder bei herrlichem Wetter. 

4. Tag

Wir wollten wieder ans Meer. Somit fuhren wir die Strecke nach Angelsholm nördlich vorbei. Ziel war das Naturreservat Hovs Hallar und Bjärenkustens. Ein mit Felsen durchwachsener Küstenstreifen liegt hier. Die Felsen lassen sich zu Fuß erklimmen. Die Sicht auf das Meer ist wunderschön. Hier konnten wir uns eine Weile aufhalten. Die Farben waren toll.
An der Küste entlang fuhren wir wieder ein wenig südlich. Wir kamen an einen Sandstrand, der mit dem Auto befahren werden konnten. Wir machten Pause, suchten uns einen guten Stellplatz mit direktem Blick aufs Wasser.
Auf dem Weg zum Naturreservat hatten wir schon einen Stellplatz in einem kleinen Hafen gefunden. Den fuhren wir zum Nachmittag an. Mit einem schönen Blick auf das Meer, den kleinen Hafen, den Sandstrand und einem märchenhaften Sonnenuntergang genossen wir unseren letzten Abend in Schweden. Ein kleiner Vogel verdankte uns sein Leben.

5. Tag

Heute war unser Rückreisetag. Um 9 Uhr sprang Tina noch einmal ins Meer. 

Rücktour fuhren wir über die große Beltbrücke, über Dänemark. Diese Strecke gefiel uns nicht sonderlich. Nur Autobahn, 100 km mehr zu fahren. Die Strecke erschien uns sehr lang.
In Kollund kurz vor der Grenze bei Flensburg machten wir Pause für ein Hot Dog bei Annies Kiosk an der Flensburger Förde. Wir standen auf der dänischen Seite mit Blick auf Glücksburg. Hier muss man einfach anhalten, wenn man in der Nähe ist. Die Polster sind lecker, ebenso das Soft Eis. Es ist der berühmteste Hot Dog Stand Süddänemarks.
Mit einer gesunden Gesichtsfarbe, blonderen Haaren und viel Sand im Auto und am Körper kamen wir zu Hause an.

Wann gehts wieder nach Skandinavien ? Noch ca. 8 Wochen - dann steht die große Fahrt durch Norwegen auf dem Programm. Wir freuen uns :))

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© Bettina und Markus Speidel